Schröpfen
Die
Schröpfkopfbehandlung ist seit alters her in den unter- schiedlichsten
Kulturen bekannt. Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin findet sie
als hervorragendes ausleitendes sowie Yin und Yang ausgleichendes Ver- fahren
Anwendung.
Hierzu wird in einem Schröpfgefäß ein Vakuum erzeugt und das
Gefäß auf die zu behandelnde Stelle aufgesetzt. Das Vakuum bewirkt
einen Unterdruck, wodurch sich das Gefäß auf der Haut festsaugt.
Dadurch entsteht der Schröpfeffekt: Muskelverspannungen lösen sich,
Schlacken aus den Zellen und dem Zell- zwischengewebe (Extravasate) werden mobilisiert
und durch die Erhöhung der Blutzirkulation und des Stoff- wechsels in der
Folge abtransportiert. Durch den Ansaugeffekt werden vermehrt Blut und Lymphe
angezogen und verbleiben auch noch einige Zeit nach Abnahme der Schröpfköpfe
an der behandelten Stelle, was einer Eigenblutbehandlung gleichkommt. Dies wirkt
aktivierend auf das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte.
Die Behandlung hinterläßt meist Spuren in Form von roten bis bläulich-violetten
Flecken (Blutergüssen), die im Schnitt innerhalb einer Woche wieder verschwinden
und nicht schmerzhaft sind. Geschröpft wird vorwiegend auf den Organreflexzonen
am Rücken und auf bestimmten Akupunkturpunkten. Es kommen bei Bedarf auch
bewegende Techniken - wie Schaben mit dem Rand des Schröpfglases oder einem
stumpfen Gegenstand (Gua Sha) oder Schröpfkopfmassage (hier wird mit wenig
Vakuum das Schröpfglas über zuvor eingeölte Hautareale gezogen)
- zur Awendung.
Anwendungsbeispiele: Allergien, Asthma, Depressionen, Wirbelsäulen- und
Gelenksbeschwerden, Verspannungen, organische Beschwerden, Neuralgien, Wadenkrämpfe,
Durchblutungsstörungen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Schlaflosigkeit,
Verdauungs- probleme, Verstopfung, etc.
Normalerweise wende ich die Schröpfkopfbehandlung im Zuge einer Shiatsu-Behandlung
bei Bedarf unterstützend an. Auf Wunsch kann aber auch eine halbstündige
Schröpf-Behandlung extra gebucht werden.

